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Unser Verein besteht aus 62 Mitgliedern (leider sind nicht alle auf dem Foto). In unserem Vereinheim wird der Schießsport mit Luftgewehr, Luft- und Sportpistole ausgeübt. Unsere Schießhalle ist aber nur für Luftgewehr und Luftpistole ausgerüstet, unsere Sportpistolenschützen trainieren immer Freitag in Unterriexingen.
Auf der Schießbahn wird aus 10 Meter Entfernung auf Papierscheiben geschossen. Unser Training ist jeden Donnerstag von 20.00 Uhr - 22.00 Uhr. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie einfach bei uns vorbei und sprechen Sie uns an!. Weitere Informationen, z.B. über die Jugend oder unsere Trainings bekommen Sie über unsere Navigation. Eine kurz gefaßte Zusammenstellung des Vereinsgeschehens aus der Zeit der Gründung im Jahre 1959
Im Jahre 1959 trafen sich sieben Männer im Nebenzimmer des heute leider nicht mehr existierenden Gasthaus „Hirsch“ an der Hauptstrasse, um in Tamm einen Schützenverein zu gründen.
Die Gründungsmitglieder waren:
Rudi Bösel Gerhard Diemer Rudi Köberich Theo Metz Gerhard Reiter Herbert Krauß Hans Winkelbauer
Zum 1. Vorstand des neu gegründeten Vereins wurde Hr. Rudi Bösel gewählt, die Funktion des Sportleiters übernahm Hr. Rudi Köberich und die in einem Verein auch wichtige Funktion des Kassierers wurden von Hr. Gerhard Reiter übernommen. Und hier verläßt uns unsere Chronik ein wenig, denn wir können nur Vermuten, daß das Protokoll des Vereins zu jener Zeit von Hr. Fritz Werner geführt wurde. Aller Anfang ist schwer. Die erste Schießbahn wurde im alten Saal des Gasthauses „Waldhorn“ an der Bietigheimer Strasse eingerichtet.
Zu den ersten Schützen, die sich im sportlichen Wettkampf messen wollten, gehörten:
Peter Beuttenmüller Rudi Thiem Heinz Strileckyj Günher Schubert Rudi Köberich Gerhard Diemer Rudi Bösel Theo Metz Gerhard Reiter Herbert Krauß Hans Winklbauer
Leider konnten wir dann die Schießbahn in diesem Saal nicht mehr aufrechterhalten und mußten uns nach anderen Möglichkeiten umsehen. Wenn wir es richtig darstellen, dürfte ab dem Jahr 1963 bis in die Zeit von 1968/1969 für uns die Möglichkeit bestanden haben, beim Schützenverein Bissingen auf dessen Schießbahn im Bruchwald zu schießen.
Der Sportschützenverein Tamm hat sich in dieser Zeit intensiv darum bemüht, eine eigene Schießsportanlage zu bauen.
Die Gemeinde hatte in jener Zeit nach Auszug der Verwaltung aus dem alten Rathaus angeboten im alten Ratssaal Räume für ein Vereinslokal unseres Vereines bereitzustellen. Dies hätte allerdings die sportlichen Möglichkeiten, die ein Schützenverein benötigt, nicht ermöglicht.
Bei der Suche nach geeignetem Gelände, kam man dann in den Jahren 1971/1972 zu der Überlegung unserem Verein an der Bauhofstrasse einen Grundstücksteil zum Bau eines eigenen Schützenhausens pachtweise zu überlassen. Hierfür sind wir insbesondere dem Gemeinderat, aber auch dem damaligen Bürgermeister Dieter Lehmann, zu besonderem Dank verpflichtet. Das Richtfest konnten wir im Januar 1973 begehen und die Einweihung fand in der Zeit vom 04. - 06. Oktober 1974 statt, die uns zumindest das schießen mit dem Luftgewehr und mit der Luftpistole ermöglichten.
Der Vorstand des SSV hat die Suche nach einem geeigneten Standort zum Neubau einer allen Anforderungen gerecht werdenden Schießanlage trotz dieses ersten Erfolges nicht aufgegeben. Zu jener Zeit hatte jedoch die Gemeinde einen städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Das Ergebnis war, daß die heutige Bissinger Strasse und die Bahnhofstrasse an die Bahnlinien angepaart werden sollte eine sicher vernünftige Lösung der Verkehrsprobleme der Gemeinde, aber für den SSV das „AUS“ an diesem Standort.
Die Zukunftsperspektive eines eigenen Schießsportzentrums in Tamm lag uns alle am Herzen und wir glaubten, daß wir dies auch schaffen werden. Und dann war es so weit, ...wir machen einen riesigen Sprung ins Jahr 1999.
Am 12.07.1999 bekam der SSV Tamm die Baugenehmigung das neue Schützenhaus in der Bietigheimer Strasse und am 26.Oktober 1999 erfolgte der lange ersehnte Spatenstich. Fast ein halbes Jahr später, im Juni 2000, konnte mit dem Innenausbau begonnen werden. Dieser wurde nahezu gänzlich von den verbliebenen 53 Vereinsmitgliedern selbst bewerkstelligt.
Die Einweihung der neuen Schießhalle mit gemütlicher Vereinsgaststätte war am 25.01.2003. Ernst Kaller ist es zu verdanken, daß die Baukosten nicht überschritten wurden. Er hat große Teile der eigenen Freizeit auf der Baustelle verbracht, um seinen Vereinskameraden ein neues Zuhause zu geben. Unser ehemaliger Bürgermeister Gerd Maisch würdigte diese vorbildliche Leistung. Zitat: „ Seit rund 20 Jahren leiten Sie mit vollem Einsatz die örtlichen Sportschützen. Oft haben Sie Sorgen um die Zukunft des Vereines geplagt. Unermüdlich war Ihr Einsatz bei diesem Neubau.“
In Anerkennung dieser Verdienste in einem Ehrenamt überreichte Gerd Maisch, im Auftrag von Ministerpräsident Erwin Teufel, dem sichtlich gerührten Ernst Kaller die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Während der Bauphase hatten viele der ursprünglich 102 Mitglieder den Vorstand im Stich gelassen.
14 Schießstände zählt die neue Halle, in der nun die Kreisligamannschaften mit Luftgewehr und mit der Luftpistole ihr Können erproben.
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